Holzspalter – stromlose Ausführungen

Sonntag, 08. Februar 2009 von admin

Wer keinen Stromanschluss zur Verfügung hat, muss bei der Benutzung eines Holzspalters auf Modelle ausweichen, die mit Benzin oder über eine Zapfwelle betrieben werden können. Wir möchten an dieser Stelle einen kurzen Überblick über Modelle und Einsatzbereiche geben.

Insgesamt können stromlose Brennholzspalter mit folgenden Antriebsarten bezogen werden:

3. Holzspalter mit Zapfwellen Antrieb
4. Holzspalter mit Diesel Antrieb
5. Holzspalter mit kombiniertem Antrieb

Holzspalter mit Zapfwellen Antrieb

Der Antrieb mittels einer Zapfwelle wird benötigt, wenn der Brennholzspalter direkt an einem Schlepper (ehemalige Bezeichnung Traktor) in Betrieb genommen werden soll. So kann Holz auch direkt am Entstehungsort (z.B. direkt im Wald) bearbeitet werden, ohne dass die Meterstücke erst aufwändig zu einem Arbeitsplatz mit Stromanschluss transportiert werden müssen. Der Zapfwellenantrieb ermöglicht eine hohe Ausgangsleistung, so dass der Holzspalter zwischen 7 bis 22 Tonnen Spaltdruck (und teilweise noch darüber hinaus) betrieben werden können. Um die Verbindung mit dem Schlepper herzustellen, wird lediglich eine Gelenkwelle benötigt, die zwischen Schlepper und Maschine angebaut wird. Diese Geräte eignen sich im besondern für Waldbesitzer, die Ihren Holzbestand direkt vor ort bearbeiten möchten.

Holzspalter mit Diesel Antrieb

Maschinen mit einem Verbrennungsmotor gehören zwar zu der lärmintensivsten Ausführung, bieten aber gerade für den Personenkreis, der nicht über einen Schlepper verfügt, die einzige Möglichkeit den Spalter völlig orts- ungebunden zu verwenden. Die Spaltleistung dieser Maschinen liegt bei ca. 9-12 Tonnen und reicht somit auch für ein hohes Spaltvolumen aus. Durch den hohen Anschaffungspreis rentiert sich diese Maschine aber nicht für gelegenheitsnutzer und die Ausführung mit Verbrennungsmotor ist auch wartungs intensiver als vergleichbare elektrische Modelle.

Für Arbeiten an unwegsamen Gelände ist diese Ausführung jedoch meistens die einzige Alternative um das Holz direkt am Entstehungsort bearbeiten zu können.

Spalter mit kombiniertem Antrieb

Sofern nur gelegentlich ein 230V oder 400V Stromanschluss zur Verfügung steht, ansonsten aber auch in Gebieten ohne Elektrizität (z.B. direkt im Wald) gearbeitet werden soll, empfiehlt es sich einen Holzspalter mit Hybridantrieb anzuschaffen. Dieser kann von Strom auf Zapfwelle umgeschaltet werden und bietet dem Anwender so einen großen Anwendungsbereich. Geräte dieser Art eignen sich, auch wegen des hohen Anschaffungspreises, vor allem für ein höheres Arbeitsvolumen, oder den Zusammenschluss von mehreren Nutzern.

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